Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Schmidt + Link GmbH

Geschäftsfeld
Präzisionswerkzeuge (Automobilindustrie)
Umsatz
€ 15 Mio. (1995)
Beteiligung
1992, MBO
Verkauf
1996

1973 stellten die Gründer von Schmidt + Link Kleinwerkzeuge für lokale Kunden her. 1985 verkaufte einer der Gründer seine Anteile an den Automobilzulieferer Lignotock, der auch Kunde von Schmidt + Link wurde. Zwei Jahre später erwarb das Unternehmen auch die übrigen Anteile. Damit begann die Herstellung von hochwertigen Großwerkzeugen zur präzisen Bearbeitung von nichtmetallischen Materialen, u. a. Holzfaserprodukten zur Herstellung von Türverkleidungen und Paneelen. In dieser Nische des Werkzeugbaus entwickelte sich Schmidt + Link zu einem führenden Anbieter, dessen Geschäftsverlauf weniger von der allgemeinen Automobilkonjunktur als von Modellwechseln beeinflusst wurde, die zur Umrüstung der Werkzeuge für die Komponentenfertigung führen.

Beim Verkauf der Muttergesellschaft an die französische Sommer-Allibert-Gruppe machte sich die Geschäftsführung von Schmidt + Link durch einen MBO selbständig. Das Management-Team übernahm die Kapitalmehrheit, Halder hielt 48% der Anteile. Oberstes Ziel war, die gute Geschäftsbeziehung zum Altgesellschafter aufrechtzuerhalten und gleichzeitig neue Absatzgebiete zu erschließen. Das Management setzte diese Planung erfolgreich um, u. a. durch Gründung eines Joint Ventures für die Produktion in Polen.

1996 übernahm das Management von Schmidt + Link die Geschäftsanteile von Halder.

« Zurück

Halder Investmentberater, unter anderem

Halder Beirat, unter anderem

  • Paul Deiters