Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Royal Moto France S.A.

Geschäftsfeld
Großhandel mit Motorrädern und Zubehör
Umsatz
€ 24,3 Mio. (2001)
Beteiligung
1996, MBI
Verkauf
2002

In den 1970er Jahren begann Royal Moto France mit dem Import von Motocross-Bikes des österreichischen Herstellers KTM, damals der europäische Marktführer. Bei expandierendem Freizeitmarkt wurde das Angebot mit Zubehör für Motor- und Fahrräder ergänzt und nach einigen Wachstumsjahren hatte sich RMF zum führenden Vertrieb für diese Produkte entwickelt.

Als der Gründer von RMF den Verkauf der Firma vorbereitete, wollte Jean-Marc Lefevre den Lenker in die Hand nehmen: Der passionierte Motorradfahrer mit breiter Erfahrung aus dem internationalen Markengeschäft und Consulting sah noch mehr Chancen für das Unternehmen. Finadvance (45%) und Halder (35%) sorgten als Investoren für die finanzielle Unterstützung und Lefevre (20%) stieg 1996 als Geschäftsführer in das bestehende Managementteam ein.

Das Wachstum ging weiter, aber das Profil von RMF veränderte sich: Die Importvereinbarung mit KTM, bis dahin Grundlage wesentlicher Umsatzanteile, wurde im Jahr 2000 beendet. Da die Geschäftsplanung eine Verbesserung der Rentabilität durch Abbau von weniger ertragsstarken Aktivitäten vorsah, konzentrierte sich das Unternehmen ganz auf den Zubehörvertrieb und übernahm im Folgejahr einen Spezialvertrieb für Motorrad-Accessoires.

Halder verkaufte die Beteiligung 2002 an einen französischen Investor.

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