Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

GEKA GmbH

Geschäftsfeld
Kosmetikpinsel und -verpackungen
Umsatz
€ 110 Mio. (2011)
Beteiligung
2007, MBO
Verkauf
2012

Das Unternehmen wurde 1925 von Georg Karl gegründet und stellte anfangs Bürsten für eine Vielzahl von Anwendungen her. Erste Artikel für die Kosmetikindustrie wurden in den 1960er Jahren produziert, die Ausrichtung auf hochwertige Kleinbürsten und Verpackungen für dekorative Kosmetika folgte in den 1980er Jahren. GEKA ist heute führend in Design und Produktion von Verpackungen und Applikatoren für Produkte wie Wimpertusche oder Nagellack und arbeitet mit internationalen Kosmetikherstellern zusammen.

Ende der 1990er Jahre lagen die Wachstumschancen in der stärkeren Internationalisierung. Um die Anforderungen der kürzer werdenden Produktzyklen in der Kosmetikindustrie zu erfüllen, sollten Beschaffung, Produktion und Vertrieb ausgebaut werden. 1999 erwarben Halder und das Management das Unternehmen von der Familie und einem Investor, dabei übernahm Halder 90,2% der Geschäftsanteile.

GEKA setzte die Expansionspläne erfolgreich um und erzielte durch Optimierung der Produktion – u. a. wurde 2004 eine neue Fabrik gebaut – höhere Produktivität, das wachsende Geschäftsvolumen führte zu Beschaffungsvorteilen.

2004 erfolgte der Exit durch Verkauf an die Beteiligungsgesellschaft Equita, sie begleitete die Expansion des Unternehmens bis 2007 weiter. Bei anhaltendem Wachstum übernahm Halder anschließend erneut die Kapitalmehrheit und das erfolgreiche Management-Team von GEKA stockte seine Beteiligung auf.

Mit Kunden wie Avon, Procter & Gamble und Chanel wurde 2011 ein Umsatz von € 106 (€ 100) Mio. erzielt. Neben dem Markterfolg neuer Applikatortechnologien war der Aufbau eines US-Standorts Grundlage für das starke Wachstum: Mit der lokalen Produktion im weltweit größten Kosmetikmarkt wurde eine deutliche Verbreiterung der Absatz- und Kundenbasis erreicht.

2011 begann GEKA mit dem Aufbau einer eigenen Abfüllung. Die höhere Fertigungstiefe bietet aus Kundensicht u.a. reduzierte Komplexität und Zeitvorteile durch Verkürzung der Lieferkette, da die Kosmetikhäuser Produkte verkaufsfertig von GEKA beziehen können. 2012 verkaufte Halder seine Anteile an die Beteiligungsgesellschaft 3i.

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