Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Halder | Nachfolge und Wachstum für den Mittelstand

Bernd Steudle GmbH

Geschäftsfeld
Präzisionsstanzteile und Kontakte
Umsatz
€ 13 Mio. (1998)
Beteiligung
1993, MBO
Verkauf
1998

Miniaturisierung und steigende Komplexität von Bauteilen für Industrieprodukte, die Verlagerung der Komponentenproduktion auf Zulieferer und im Gegenzug die Notwendigkeit zur engen und langfristigen Kooperation – diese Trends hatte Bernd Steudle frühzeitig erkannt. 1963 gründete er ein Unternehmen zur Fertigung von Stanzteilen und Kontaktelementen, das sich durch technisches Know-how, Produktqualität und Liefertreue einen festen Kundenstamm in der Großindustrie erarbeitete. Die Kunden beziehen bei Steudle überwiegend exklusiv gefertigte Bauteile, die in großen Stückzahlen und oft über zehn Jahre hinweg hergestellt werden. Typische Anwendungen sind Schaltungen in Haushaltsgeräten oder Kontakte für Airbag- und ABS-Systeme in Pkws.

Nach 30 Jahren im Geschäft führte der Gründer 1994 durch den MBO frühzeitig eine Nachfolgregelung herbei, um den Bestand des Unternehmens mit 70 Mitarbeitern langfristig zu sichern. Halder übernahm dabei 68% des Kapitals.

Mit gutem Management, dem Nachfolger für den Gründer in der Geschäftsführung und einem erfolgreichen Geschäftsmodell erzielte Steudle in der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage Mitte der 1990er Jahre eine stetige Ausweitung von Geschäftsvolumen und Ergebnis.

Nach Vorbereitung einer Übernahmestrategie fand 1998 der Exit von Halder statt.

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